Häufig gestellte Fragen
In den "Häufig gestellten Fragen" finden Sie Anworten auf Fragen zu Computerviren und anderen Sicherheitsbedrohungen aus dem Internet. Außerdem werden einige Irrtümer über Viren und elektronische Nachrichten richtig gestellt.
- Computerviren – was geht mich das an? Wird die Gefahr durch Viren nicht viel zu sehr von den Marketing-Abteilungen der jeweiligen Antiviren-Anbieter hochgespielt?
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Dies ist leider nicht der Fall. Seit der rapiden Verbreitung des Internets werden immer mehr Computer mit Viren, Würmern, Trojanern, Spam, Phishing-Angriffen und anderen Sicherheitsbedrohungen "überschwemmt". (Mehr über die einzelnen Sicherheitsrisiken erfahren Sie im Virus Laboratory.) Um den eigenen Computer nach einem erfolgreichen Virenangriff wieder betriebsfähig zu machen, muss der durchschnittliche Endbenutzer unter Umständen viel Zeit und Geld investieren.
Manchmal muss das Gerät sogar vom Fachhändler repariert oder mit neuen Chips bestückt werden. Im schlimmsten Fall gehen Daten unwiederbringlich verloren.
Die meisten Viren sind mittlerweile bekannt und können mit fast jedem Antiviren-Programm erfolgreich abgewehrt werden. Dennoch gibt es viele Benutzer ohne Virenschutz oder solche, die zwar eine Antiviren-Lösung installiert haben, diese aber nicht verwenden oder aktualisieren. Das kostet Zeit, Geld und wichtige Daten, obwohl ein paar einfache Maßnahmen ausreichen, um sich vor Virenangriffen zu schützen.
Viren werden auch in Zukunft ein Problem sein. Wie wir bereits gesehen haben, gibt es eine Menge Hacker, die nur darauf warten, mit ihren Schöpfungen für Chaos und Zerstörung zu sorgen. Davor müssen Sie sich schützen!
- Was ist ein Computervirus?
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Bei einem Computervirus handelt es sich um ein Programm, das sich selbst verbreitet, indem es Computerdateien infiziert und sich anschließend selbst vervielfältigt. In den meisten Fällen bleiben Viren und deren Tätigkeiten dem Benutzer völlig verborgen.
- Über welche Dateiarten können sich Viren verbreiten?
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Viren besitzen die Fähigkeit, jede Art von ausführbarem Code zu infizieren. Dabei beschränken sie sich nicht nur auf die so genannten "Programmdateien". Einige Viren infizieren beispielsweise ausführbaren Code im Boot-Sektor oder den Teil der Festplatte, der das Betriebssystem und Dateiinformationen enthält. Andere Virenarten, die sogenannten Makroviren, infizieren Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsdokumente, in denen Makros verwendet werden. Auch HTML-Dokumente mit JavaScript oder anderen Arten von Programmtext können Viren oder anderen bösartigen Code verbreiten.
Da Virencode ausgeführt werden muss, um wirksam zu sein, sind reine Datendateien vor Viren sicher. Zu diesen Dateien zählen Grafiken und Audio-Dateien, wie z.B. .gif, .jpg, .mp3, .wav, und reine Textdateien, wie z.B. .txt. Beim Anzeigen von Bilddateien können Sie Ihren Computer also nicht mit einem Virus infizieren. Der Virencode muss sich in einem Programm (einer .exe- oder Word Datei) befinden, das der Computer tatsächlich ausführen kann.
- Wie verbreiten sich Viren?
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Sobald Sie ein vireninfiziertes Programm starten, wird der Virus ausgeführt. Dieser versucht dann wiederum andere Programme zu infizieren – entweder auf demselben oder einem anderen Computer im Netzwerk. Die neu infizierten Programme versuchen dann ihrerseits, noch mehr Programme zu infizieren.
Beim Ausführen einer infizierten Freigabedatei können auch andere Computer infiziert werden, so dass von dort neue Infektionsherde ausgehen.
Einige Viren, die so genannten multipartiten Viren, können sowohl den Boot-Sektor als auch ausführbare Dateien gleichzeitig infizieren. Solche Viren können einen Computer immer wieder neu infizieren.
- Welche Auswirkungen haben Viren auf Computer?
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Da Viren Software-Programme sind, können sie die gleichen Aktionen wie Computer-Programme ausführen. Wie sich ein Virus im Einzelnen auswirkt, hängt davon ab, wie der Hacker ihn programmiert hat.
Das Ziel mancher Viren ist die Zerstörung von Dateien oder die Beeinträchtigung der Betriebsabläufe, andere Viren wiederum verbreiten sich lediglich selbst. Doch selbst letztere stellen eine Gefahr für Ihren Computer dar, da sie Dateien beschädigen und infolge ihrer Weiterverbreitung andere Probleme verursachen können.
Beachten Sie, dass Viren die Hardware Ihres Computers in keinem Fall beschädigen können. Sie haben keine Auswirkungen auf Prozessor, Festplatte, Monitor o.ä. Warnmeldungen über Viren, die die Hardware Ihres Computers zerstören, sind keine rechtmäßigen Virenwarnungen, sondern so genannte Hoaxes.
- Was ist ein Trojaner?
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Der Programmtyp Trojaner wird häufig mit Viren verwechselt. Technisch gesehen handelt es sich bei einem Trojaner nicht um einen Virus, sondern um ein (oftmals bösartiges) Programm, das vorgibt, eine bestimmte Aktion auszuführen.
Ein Beispiel: Sie laden ein Programm herunter, von dem Sie denken, dass es sich um ein neues Computerspiel handelt. Beim Ausführen des vermeintlichen Spiels stellen Sie fest, dass das Programm Dateien auf Ihrer Festplatte löscht. Weiterhin könnte das Programm, wenn Sie es zum wiederholten Mal starten, Ihre geschützten Kennwörter über das Internet an einen anderen Benutzer versenden.
Hinweis: Der Download einer Datei auf Ihren Computer aktiviert alleine keinen Virus oder Trojaner. Erst wenn Code ausgeführt wird, startet der Virus/Trojaner. Dazu müssen Sie eine Programmdatei oder Makros in einem Word- oder Excel-Dokument ausführen.
- Was haben Viren mit E-Mails zu tun?
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Nur durch das Öffnen und Lesen einer Text-E-Mail können Sie Ihren Computer nicht mit einem Virus infizieren. Bei E-Mails mit eingebettetem ausführbaren Code (d.h. JavaScript in einer HTML-Nachricht) oder bei Nachrichten, deren Anhang eine ausführbare Datei enthält (z.B. eine kodierte Programmdatei oder ein Word-Dokument mit Makros), müssen Sie allerdings vorsichtig sein.
Zur Aktivierung eines Virus oder Trojaners muss Ihr Computer eine bestimmte Art von Code ausführen, z.B. ein in einem Anhang enthaltenes Programm, ein aus dem Internet heruntergeladenes Word-Dokument oder Dateien auf einem Datenträger. E-Mail-Anhänge sind nicht gefährlicher oder ungefährlicher als andere Dateien.
- Wie kann ich mich vor Viren in E-Mails schützen?
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Anhänge, die ausführbaren Code enthalten könnten, müssen mit derselben Vorsicht wie neue Dateien im Allgemeinen behandelt werden. Laden Sie den Anhang herunter, und überprüfen Sie ihn vor dem Öffnen mit einem aktuellen Antiviren-Programm.
Sofern Ihr E-Mail-Programm JavaScript, Word-Makros oder anderen in einer Nachricht oder einem Nachrichtenanhang enthaltenen Code automatisch ausführen kann, sollten Sie diese Funktion unbedingt deaktivieren.
In Anhängen enthaltene ausführbare Dateien (mit Erweiterungen wie .exe, .com oder .vbs) sollten Sie löschen, es sei denn, Sie wissen genau, woher sie stammen, worum es sich handelt und aus welchem Grund Sie sie erhalten haben. Nur weil die E-Mail von einem vertrauenswürdigen Absender zu kommen scheint, bedeutet dies NICHT, dass es sich um eine sichere Datei handelt oder diese Datei tatsächlich von dem vermeintlichen Absender stammt.
- Wie schütze ich mich vor Viren?
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- Installieren Sie eine Antiviren-Software eines bekannten und bewährten Anbieters. AKTUALISIEREN und VERWENDEN Sie diese regelmäßig. Jeden Tag tauchen neue Virenarten auf. Antiviren-Programme, die monatelang nicht aktualisiert wurden, bieten kaum Schutz vor aktuellen Bedrohungen. Ein kostenloses Antiviren-Programm ist beispielsweise HouseCall.
- Neben der regelmäßigen Virensuche sollten Sie ein Suchprogramm installieren, dass bei jedem Starten des Computers automatisch ausgeführt wird. Gute Antiviren-Lösungen, wie z.B. Trend Micro Internet Security, verfügen bereits über solch eine Suchfunktion. Diese Programme schützen Ihren Computer also, indem sie bei jedem Zugriff auf eine ausführbare Datei nach Viren suchen.
- Führen Sie jedes Mal, wenn Sie ein neues Programm oder neue Dateien, die möglicherweise ausführbaren Code enthalten, starten oder öffnen, eine Virensuche durch – ganz gleich, woher die Programme oder Dateien stammen. Es gab bereits Fälle von Viren, die sich über kommerziell vertriebene CD-ROMs und Disketten verbreitet haben.
- Einige Antiviren-Programme erkennen Trojaner nur schwer. Seien Sie also vorsichtig beim Öffnen von Dateien, die nur Text enthalten, sowie bei Word- oder Excel-Dokumenten von unbekannten Quellen. Dazu zählen Downloads von unbekannten oder anrüchigen Websites und ausführbare Dateien aus Anhängen oder aus Chat-E-Mails.
- Sofern Ihr E-Mail-Programm JavaScript, Word-Makros oder anderen in einer Nachricht oder einem Nachrichtenanhang enthaltenen Code automatisch ausführen kann, sollten Sie diese Funktion unbedingt deaktivieren.
- Seien Sie vorsichtig mit Programmen oder Dateien, die Sie während eines Online-Chats erhalten. Mit dieser Methode werden häufig Viren oder andere Sicherheitsrisiken an arglose Benutzer versendet. Vergewissern Sie sich, dass auch andere Familienmitglieder und vor allem Kinder bei Online-Chats keinerlei Dateien akzeptieren.
- Erstellen Sie regelmäßig Sicherungskopien Ihrer Dateien. Einige Viren und Trojaner können Dateien auf der Festplatte beschädigen oder löschen. In diesem Fall ist die regelmäßige Erstellung von Sicherungkopien die einzige Möglichkeit, Daten zu retten.
- Idealerweise sollten Sie regelmäßig Sicherungskopien Ihres gesamten Systems erstellen. Ist dies nicht praktikabel, sollten Sie in jedem Fall unersetzbare Dokumente, Referenzdateien, Adressbücher, wichtige E-Mails, usw. sichern.
- Wie verhalte ich mich bei einer Vireninfektion?
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Zunächst gilt, dass das merkwürdige Verhalten des Computers oder bestimmter Programme nicht zwangsläufig auf eine Vireninfektion zurückzuführen ist.
- Wenn Sie bisher keinen zuverlässigen und aktuellen Virenschutz verwendet haben, sollten Sie dies nun tun. Ein kostenloses Antiviren-Programm ist beispielsweise HouseCall. Viele Probleme, die vermeintlich durch einen Virus entstanden sind, liegen an Konfigurationsfehlern oder haben andere Ursachen.
- Wenn Sie sich tatsächlich mit einem Virus infiziert haben, befolgen Sie die Säuberungsanleitungen Ihres Antiviren-Programms. Wenn Sie Sicherungskopien erstellt haben, können Sie Ihre Dateien darüber wiederherstellen. Überprüfen Sie jedoch zunächst, ob nicht auch die Sicherungskopien infiziert sind.
- Weitere Hilfestellung finden Sie auf der Website und über den Support Ihres Antiviren-Anbieters.
Hinweis: Drastische Maßnahmen, wie z.B. das Formatieren der Festplatte, sollten unbedingt verhindert werden. Meist ist der Virus auf diese Art nicht zu löschen. Sofern Sie nicht sehr vertraut mit den Auswirkungen des Virus sind, mit dem Sie es zu tun haben, können derartige Maßnahmen mehr Schaden als Nutzen verursachen.
- Welche ist die derzeit beste Antiviren-Software auf dem Markt?
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Auf diese Frage können wir natürlich nicht ganz unbefangen antworten. Wir haben jedoch mit Trend Micro Internet Security die unserer Meinung nach beste Antiviren-Lösung für unsere Kunden entwickelt. Und nicht nur wir sind dieser Meinung – lesen Sie, was unabhängige Produktbewertungen über die derzeit auf dem Markt erhältlichen Lösungen sagen:
- PC Info (Kaufempfehlung)
- Protect Star Award 2006
- PC Pro Review (5 stars)
- PC Advisor Review
- CNET Review (Editor's Choice)
(Diese Häufig gestellten Fragen wurden uns freundlicherweise von Computer Virus FAQ for New Users mit Erlaubnis des Autors Nick zur Verfügung gestellt. Bei Fragen zu Viren wenden Sie sich bitte nicht an den Autor.
